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Neuer Artikel

27 Jul

Auf der Presseseite der TU könnt ihr nun einen neuen Artikel über unser Gartenprojekt finden. Sebastian führte das Gespräch:

http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/aktuell/2/4478

Anlage einer Kräuterspirale

24 Jun

so kann es aussehen..

Als nächstes planen wir heute den Bau einer Kräuterspirale in unserem Garten. Diese soll noch vor dem Herbst gebaut werden. Da wir noch keine Gelder haben, müssen wir schauen, wo wir die Baumaterialien kostenlos herbekommen. Wir benötigen:

Spaten, Schubkarren, mehrere Eimer, Schaufeln.

Für die Kräuterspirale selbst brauchen wir Kies (1/2 Kubikmeter), kalkhaltigen Bauschutt (ca. 7 Schubkarren), Sand (4 Schubkarren), Steine für die Trockenmauer (wir haben schon einige Ziegel), Kompost (möglichst „bio“, 3 Schubkarren), ein Stück Kautschukteichfolie oder eine kleine Gartenwanne und einige kleinere Natursteine für den Teich.

Kann uns jemand mit Gartengeräten aushelfen oder kennt jemand Ecken in Chemnitz, wo  Materialien wie Kies, Sand usw. rumliegen?

Danke!

Der Garten kommt in(s) Rollen

28 Mai

Jawohl Freunde, jetzt geht es so richtig los. Gestern Abend haben wir die Grundlage für das erste Element unseres zukünftigen Gartens gelegt: sechs angehende Kartoffeltürme.
Das besondere an unseren Türmen ist, dass diese aus alten, nicht mehr verwendeten Autoreifen aufgebaut werden. Ihr könnt ja mal selber den Versuch starten und bewusst in eurer Gegend nach alten, nicht korrekt entsorgten Autoreifen Ausschau halten – meist wird man erschreckend schnell fündig.
Wir haben gestern mit einem Bollerwagen und kräftigen Armen bewaffnet Autoreifen zu unserem Gartenstück gezogen, getragen und gerollt. Unsere Reifenquelle war dabei ein kleines Autoaltteillager am Südbahnhof. Wenn man nett fragt, hat man mal eben schnell 12 Autoreifen in der Hand.
Für unsere Türme haben wir sechs Reifen in Form eines geschlossenen Kreises auf einer kleinen betonierten Fläche angeordnet. Durch das so entstandene Loch in der Mitte der dunklen Reifen soll sich die Luft dort stärker erwärmen und das Kartoffelwachstum begünstigen. Die Erde für unser erstes Gartenelement war ebenso vor Ort vorhanden – auf alten Komposthaufen einer schon seit Jahren nicht mehr genutzten alten Schule. Dank einer Spende besaßen wir auch Kartoffeln. Jeder Reifen wurde mit ca. vier Kartoffeln bestückt. Füllmaterialien für einen Kartoffelturm sollten Kompost/Küchenabfälle, darauf eine dünne Schicht Erde und das Ganze mit Grasschnitt oder Stroh bedeckt sein.
Jetzt heißt es warten und hin und wieder bei längerer Trockenheit zur Gießkanne greifen. Wenn das Kartoffelkraut ca. 10cm aus dem Boden ragt, werden wir die zweite Reifenschicht aufbringen und das Ganze weiter mit organischem „Abfall“ und Erde befüllen. Jeder der Türme soll dann am Ende aus vier bis fünf Reifen bestehen. Im Herbst werden die Reifen einfach abgenommen und die vielen neuen Kartoffeln herausgenommen. Außerdem ist aus den organischen Abfällen dann schöner frischer Humus geworden, der an anderer Stelle weiterverwendet werden kann. Viele von uns sind aufgeregt, weil wir so wenig Erfahrung mit Gärtnern haben. Doch das soll sich ja jetzt ändern – und das ist ja gerade das Schöne an der ganzen Sache.

Durch Klicken aufs Bild wird dieses vergrößert.

Unsere erste Fläche

15 Mai

Wo sich Gutenbergstraße und Vettersstraße treffen, geht ein Fußweg weiter an einem Studentenwohnheim vorbei. Wendet man sich dort nach links, steht man genau vor unserem baldigen Garten. Dies wird die erste Fläche sein, die wir beackern werden. Für diesen Sommer ist die Anlage einer Kräuterspirale und eines Kartoffelturms in Planung. Im Herbst dann wollen wir den Boden vorbereiten für das Anpflanzen von Gemüse und Beeren. Dies tun wir mit Hilfe eines Schichtmulchsystems. Dieses bleibt über den Winter liegen, unterdrückt das darunter befindliche Gras und nach dem Winter werden wir eine dünne Humusschicht vorfinden – ganz ohne umzugraben und das Bodenleben zu stören. Es wird dadurch sogar aufgewertet.

Genaue Termine werden vorher auf der Seite Aktionen bekannt gegeben. Wer also helfen oder lernen möchte, wie Permakultur praktisch funktioniert, kann gern dort schauen, sich dann melden oder einfach mitmachen.

Hier ein Bild der Fläche im aktuellen Zustand:

Wer wir sind

10 Mai

Wir sind zumeist Studenten der TU-Chemnitz und eine angehende Permakultur-Designerin, die -unterstützt durch die NATUC-Gruppe („Referat für Nachhaltigkeit und Ökologie der TU Chemnitz“) – die Uni Chemnitz nachhaltiger gestalten wollen. Unsere Gruppe wird in nächster Zeit beginnen, einen Permakultur-Garten auf den Wiesen um die Wohnheime der Vettersstr. anzulegen. Unsere Ideen, Ideale und Fotos siehe unter dem Reiter Mitglieder.

Tine