Vertikales Gemüsebeet

15 Mai

Bei Youtube entdeckt:

Ideen fürs Gärtnern auf versiegelten Flächen in einer Regentonne. Schaut selbst:

 

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Unsere erste Fläche

15 Mai

Wo sich Gutenbergstraße und Vettersstraße treffen, geht ein Fußweg weiter an einem Studentenwohnheim vorbei. Wendet man sich dort nach links, steht man genau vor unserem baldigen Garten. Dies wird die erste Fläche sein, die wir beackern werden. Für diesen Sommer ist die Anlage einer Kräuterspirale und eines Kartoffelturms in Planung. Im Herbst dann wollen wir den Boden vorbereiten für das Anpflanzen von Gemüse und Beeren. Dies tun wir mit Hilfe eines Schichtmulchsystems. Dieses bleibt über den Winter liegen, unterdrückt das darunter befindliche Gras und nach dem Winter werden wir eine dünne Humusschicht vorfinden – ganz ohne umzugraben und das Bodenleben zu stören. Es wird dadurch sogar aufgewertet.

Genaue Termine werden vorher auf der Seite Aktionen bekannt gegeben. Wer also helfen oder lernen möchte, wie Permakultur praktisch funktioniert, kann gern dort schauen, sich dann melden oder einfach mitmachen.

Hier ein Bild der Fläche im aktuellen Zustand:

Das ganzheitliche Konzept der Permakultur

14 Mai

Lebensräume so planen, dass das Zusammenleben von Menschen, Tieren und Pflanzen auf Dauer möglich ist; dass die ökologischen, ökonomischen und sozialen Bedürfnisse aller Systeme optimal berücksichtigt werden – das ist Hauptaufgabe der Permakultur-Gestaltung. Die vielfältigen Zusammenhänge, die weit über landwirtschaftliche Themen hinausgehen, sind anschaulich in David Holmgrens „Permakultur-Blume“ zusammen gefasst. Er unterteilte sieben Wissensgebiete:

  • Land und Natur
  • Umgebung
  • Werkzeuge und Technologien
  • Kultur und Bildung
  • Gesundheit
  • Wirtschaftlichkeit / Finanzen
  • Gemeinschaft

Was ist Permakultur?

13 Mai

Der Begriff Permakultur wurde in den späten 1970er Jahren von dem Australier Bill Mollison aus den Begriffen „permanent“ und „agriculture“ geprägt und meinte ursprünglich eine Form dauerhafter Landwirtschaft, die sich an natürlichen Prozessen orientiert und nach diesen arbeitet. In ihrem Buch Permaculture One (1978) skizzieren Bill Mollison und David Holmgren eine Vision, in der sich menschliche Lebensräume stabil und ökologisch verträglich gestalten lassen. Dabei werden verschiedene Analyse- und Gestaltungsmethoden mit ethischen Grundsätzen, ökologischem Wissen und einer ganzheitlichen Naturphilosophie verbunden, um sich selbst erhaltende Systeme zu schaffen. Mollison erhielt den alternativen Nobelpreis für seine Ideen, sie finden seitdem weltweit Anwendung und eine Bedeutungserweiterung in Richtung Gemeinschaftsbildung, Architektur, Firmenstrukturen und auf den eigenen Lebensweg.

In seinem Suchen nach universellen Prinzipien, die man dem eigenen Handeln zugrunde legen konnte, filterte Mollison drei grundlegende ethische Richtlinien:

  1. Sorge tragen für die Erde: Vorsorge dafür tragen, dass lebende Systeme weiterhin bestehen bleiben und sich vervielfältigen können.
  2. Sorge tragen für die Menschheit: Vorsorge tragen, dass die Menschen z.B. Zugang zu allen Ressourcen haben, die sie zum Leben benötigen.
  3. Faires Teilen / dem Verbrauch Grenzen setzen: Wenn wir unseren eigenen Bedürfnissen Grenzen setzen, können wir Ressourcen gewinnen, um die vorangegangenen Grundsätze zu unterstützen. Überschüsse teilen.

Tine

Wer wir sind

10 Mai

Wir sind zumeist Studenten der TU-Chemnitz und eine angehende Permakultur-Designerin, die -unterstützt durch die NATUC-Gruppe („Referat für Nachhaltigkeit und Ökologie der TU Chemnitz“) – die Uni Chemnitz nachhaltiger gestalten wollen. Unsere Gruppe wird in nächster Zeit beginnen, einen Permakultur-Garten auf den Wiesen um die Wohnheime der Vettersstr. anzulegen. Unsere Ideen, Ideale und Fotos siehe unter dem Reiter Mitglieder.

Tine